Akkordeonale 2013: Programm

Katerina Lekka (GR) — Die Muse von der Akropolis

Akkordeonale 2013: Katerina Lekka

Als Siebenjährige begann Katerina Lekka Akkordeon zu spielen und studierte später bei dem Komponisten George Georgiadis, bis sie ihren Abschluss am Konservatorium für Akkordeon, Klavier und Musiktheorie hatte.

Sie ist als solistische Akkordeonistin in verschiedensten Ensembles tätig, unterrichtet Akkordeon, Klavier und Musiktheorie und ist ein gern gesehener Gast bei diversen CD-Projekten (u.a. Nikos Grapsas, Iossif Valet, G. Lyckouras etc.).

Katerina legt sich nicht auf einen Musikstil fest, sondern tanzt auf alle Hochzeiten, nicht nur auf der griechischen.

„Bei jedem Atemzug den mein Instrument und ich zusammen machen, wird neue Musik geboren, deswegen ist das Akkordeon meine größte Passion!“

"Beautifull City"

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"Choros"

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Aziz Ali Elyagutu (TR) — Orientalische Klangpoesie

Akkordeonale 2013: Aziz Ali Elyagutu

Aziz Ali Elyagutu kommt aus Istanbul. Hier studierte er auch Akkordeon am türkischen Staatskonservatorium.

Er arbeitet mit unterschiedlichen Orchestern und Tanzkompanien, u.a. mit dem Orchestra à la Turki, dem Trio Bosporus und seinem neuen Weltmusik-Projekt Etnogram. Außerdem komponiert er für Musicals (z.B. „Ermiç Çoban“).

Neben seiner Musiker-Tätigkeiten im In - und Ausland schrieb er die allererste Schule für Garmon, einem in unseren Breiten sehr unbekannten Akkordeontyp, eine gleichtönige diatonische Harmonika. Das Garmon findet sich in Russland, Asserbaijan (hier ist das Instrument chromatisch), der Türkei und im Iran.

Aziz wollte eigentlich als Kind schon Garmon spielen, leider gab es für ihn bei sich zuhause kein Instrument, und so musste er zunächst die Garmontechnik auf dem Akkordeon lernen.

„Akkordeon und Garmon sind mein Schicksal und meine Chance...“

"Gaytaği"

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"Laçin"

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Ge Zhang (CN) — Perlen aus dem Land des Drachen

Akkordeonale 2013: Ge Zhang

Die aus Beijing (Peking) stammende Ge Zhang lernte ab ihrem sechsten Lebensjahr das Akkordeonspiel an der Peking Capital Normal University und wurde mehrmals als Gewinnerin bei Akkordeonwettbewerben ausgezeichnet.

In den letzten Jahren war sie an Musikaufnahmen für verschiedene Filme und Serien beteiligt. In China wurde das Akkordeon sehr populär durch die Militär-Orchester, wo es als Pianoersatz mitgetragen werden konnte. In keinem Land der Welt wird mehr Akkordeon gespielt als in China, meistens westliche Klassik oder populäre Musik.

Auch Ges Ausbildung ist westlich geprägt, doch beschäftigt sie sich heute damit, die traditionelle und temporäre Musik Chinas auf dem Akkordeon umzusetzen.

„Wenn ich Akkordeon spiele, würde ich am liebsten die Zeit anhalten um in der Musik zu versinken, wie in einem schönen Traum.“

"The Sun Rises from the Grassland"

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"A Moonlight Night on the Spring River"

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Krzysztof Dobrek (PL) — Der polnische Wirbelwind

Akkordeonale 2013: Krzysztof Dobrek

„Ich bin auf der Welt gekommen um Musik zu machen“, das soll der Pole Krzysztof Dobrek im Alter von vier Jahren seiner Großmutter gesagt haben – er hat auch nie etwas anderes gemacht! Mit dem Akkordeon kam er bereits als Kind in Berührung.

Weil irgendwann das Instrument zu sehr nach Propaganda des kommunistischen Regimes roch, entschloss er sich, klassisches Fagott und Klavier zu studieren.

Dann kam die Einberufung in die Armee, woraufhin Krzysztof das alte Akkordeon vom Dachboden holte und sich nach Wien absetzte. Dort hat er zunächst 6 Jahre als Straßenmusiker sein Geld verdient, bis er direkt von der Straße wegengagiert wurde.

Heute ist Krzysztof mit seinem Quartett „Dobrek Bistro“ ein nicht mehr wegzudenkendes Phänomen in der Wiener Weltmusik-Szene.

"Adé Efgisa"

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"Slavienna Galoppa Dell Isola Del Danubio"

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Servais Haanen (D/NL) — Der Meister feiner Klänge

Akkordeonale 2013: Servais Haanen

Als musikalischer Querdenker ist der Niederländer Servais Haanen Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert u.a. die Ensemble-Stücke des Festivals.

„Es macht mir einen Riesenspaß, mir jedes Jahr ein neues Programm mit Musikern aus den unterschiedlichsten Ländern auszudenken, mit so einer Bande unterwegs zu sein und ein tolles Konzert auf die Beine zu stellen!“

Servais Haanen hat seine frühere Doppelheimat — Klassik und Folkmusik — weit hinter sich gelassen, um seine sensiblen und poetischen Kompositionen, die wie eine Mischung aus Minimal Music, Nachtbar-Jazz, Musette und der Liebe zum Empfindsamen erscheinen, auf dem diatonischen Akkordeon umzusetzen.

Damit lässt er seine Ziehharmonika in Sphären vordringen, in denen sie bisher nichts zu suchen hatte...

Dank seiner vielfältigen Bandarbeit, u.a. „Appellation Contrôlée“ (Avantgarde), „Quatro Ventos“ (Fado), „KlangWeltenFestival“ (Weltmusik) sowie seiner Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktion und Dokumentarfilm, bringt Servais Haanen unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel.

Neben seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.

"Tango Destino"

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"Janelas"

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"Temporale"

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Begleitmusiker

Akkordeonale 2013: Nora Thiele
Nora Thiele (D, Rahmentrommel, Darbuka)

Nora Thiele bewegt sich als Musikerin zwischen den Bereichen Alte Musik, Weltmusik, Jazz und Improvisation. Traditionelle, experimentelle und klassische Musik gehören gleichermaßen zu ihrem Repertoire.

Nora, die in Berlin lebt, gilt als eine der führenden und innovativen Spezialistinnen für Rahmentrommel. Sie ist in diesem Bereich eine versierte und erfahrene Workshop-Dozentin.

Mit ihren Ensembles "The Playfords", "Duo Doyra" und dem irakischen Oudspieler Saef Alkeat konzertierte sie in Deutschland, Frankreich, Polen, Italien, Türkei, Iran, Syrien und China.

"Riq Beauty"

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Akkordeonale 2013: Christoph Pfändler
Christoph Pfändler (CH, Hackbrett)

Der Schweizer Christoph Pfändler spielt Hackbrett, weil er Lust auf ein aussergewöhnliches Instrument hatte.

Nach anfänglichen Pfaden auf der Appenzeller Volksmusik entdeckte er den Heavy Metal für sich — eine bis jetzt einzigartige Kombination mit diesem Instrument.

Er ist Gründungsmitglied der ersten Hackbrett-Metal Band und studiert gleichzeitig seit 2010 an der Musikhochschule Luzern mit besonderer Vorliebe neue Schweizer Volksmusik.

Da man auf dem Hackbrett sowohl melodisch wie auch sehr rhythmisch spielen kann, ist es für den groove-vernarrten Christoph das ideale Instrument!

"Song About Love & Silence"

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Hintergrundbild