Teija Niku Niamh Ní Charra Thilo Plaesser Servais Haanen Sigrún Jónsdottir Elke Rogge David Yengibarjan

Akkordeonale 2015: Program

Teija Niku (Finnland) — Feinsinnige Grooves aus den finnischen Wäldern

Akkordeonale 2015: Teija Niku (Foto: Dima Tsvetkov)

Die Finnin Teija Niku steht seit ihrem siebten Lebensjahr auf der Bühne. Heute ist sie eine professionelle Musikerin mit einem Master-Abschluss der berühmten Sibelius-Akademie.

Teija spielt diatonisches und chromatisches Akkordeon. Sie ist spezialisiert auf Nordischen und Balkan-Folk, aber sie spielt auch Tango und Musette und komponiert ihre eigene Musik. Neben mehreren veröffentlichten Alben (z.B mit den „Polka Chicks“ und „Karuna“) ist sie auf dem Computerspiel „Angry Birds“ mit ihrem Akkordeon zu hören. Sie war in ganz Europa und in den USA unterwegs, zu Hause in Finnland hört und sieht man sie oft in Radio und Fernsehen.

Teija liebt die Vielseitigkeit des Akkordeons und die Kombination verschiedener Klänge mit anderen Instrumenten, obwohl sie auch die Freiheit des Solospiels genießt.

"Day & Night"

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"Katrilli"

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David Yengibarian (Armenien) — Tango-Avantgarde aus dem Kaukasus

Akkordeonale 2015: Akkordeonale 2015: David Yengibarian (Foto: Màrton Perlaki)

David Yengibarian stammt aus einer armenischen Familie von Musikern und Instrumentenbauern.

Demzufolge war seine Kindheit erfüllt von Musik, angefangen mit den vom Akkordeon begleiteten Volks- und Schlafliedern seiner Mutter.In Yerevan/Armenien und Ungarn studierte David Akkordeon.Seine Leidenschaft für Jazz und argentinischen Tango findet man zurück in seinen eigenen Kompositionen, wobei er seinen Wurzeln – der armenische Volksmusik – treu bleibt.

Er ist europaweit sowohl als Solist als auch mit seinem David Yengibarian-Trio unterwegs. Außerdem komponiert David für Theater und Film.

"Yagmur"

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"Liliom"

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Niamh Ní Charra (Irland) — Exquisite Virtuosität mit Herz und Charme

Akkordeonale 2015: Niamh Ní Charra (Foto: PixelinPhoto)

Niamh Ní Charra kommt aus dem Süd-Westen Irlands. Als vierjähriges Kind begann sie Musik zu machen, beeinflusst von der reichen Tradition ihrer Region Kerry. Sie spielt Concertina und Geige, und die Preise, die sie gewonnen hat, sind nicht zu zählen (z.B. “Top Solo Performer 2011“ und “Female Musician of the Year“ 2012 und 2014).

Niamh spielte jahrelang die erste Geige bei Riverdance. Sie war auf Tournee mit The Chieftains und Carlos Nuñez, gibt Masterclasses auf Geige und Concertina und tourt weltweit mit ihrer Niamh Ní Charra-Band, wenn sie nicht für irgendwelche Präsidenten oder die Königliche Familie spielt.

"Hornpipes/Schottische"

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"Bruach Na Carraige Báine"

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Thilo Plaesser (Deutschland) — Bajan aus der Art geschlagen

Akkordeonale 2015: Thilo Plaesser (Foto: Maria Beate Pohl)

Thilo Plaesser ist ein sehr vielseitiger Musiker. Seine besondere Aufmerksamkeit widmet er der Improvisation. Von der experimentellen Improvisation über moderne Formen bis hin zu gregorianischer Musik reicht seine Vielseitigkeit.

Thilo studierte in Düsseldorf und Wien Klavier, Orgel und Orchesterleitung. Auf der Suche nach neuen musikalischen Herausforderungen entdeckte er für sich das Chromatische Free-Bass Akkordeon, den Bajan. Diesem ausdrucksstarken Instrument widmet er nun seine ganze Aufmerksamkeit.

Durch Hingabe, Neugier und Improvisation entsteht seine Musik. Diese ist im ständigen Wandel begriffen. Fado, Tango, Blues, orientalische und keltische Musik interessieren ihm ebenso wie Johnny Cash und zeitgenössische klassische Musik.

"Oriental Tango"

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"B-A-C-H"

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Servais Haanen (D/NL) — Der Meister feiner Klänge

Akkordeonale 2015: Servais Haanen (Foto: Rolf Weingarten)

Als musikalischer Querdenker ist Servais Haanen Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben bereits Kultstatus.

Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und anderen ausgefallenen Klängen zu integrieren. Dank einer vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWeltenFestival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktion und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel.

Neben seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.

„Es macht mir einen riesen Spaß, mir jedes Jahr ein neues Programm mit Musikern aus den unterschiedlichsten Ländern auszudenken, mit so einer Bande unterwegs zu sein und ein tolles Konzert auf die Beine zu stellen!“

"Molens"

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"Die andere Haelfte des Gleichgewichts"

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"Promenade"

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Begleitmusiker

Akkordeonale 2015: Sigrún Kristbjörg Jónsdottir (Foto: Gudrun Ulfhildur Grimsdottir)
Sigrún Kristbjörg Jónsdottir (Island, Posaune und Violine)

Die Isländerin Sigrún Kristbjörg Jónsdóttir studierte Violine und Klavier an der FÍH/ Reykjavík in der Abteilung Jazz und Rockmusik. Das Klavier tauschte sie während des Studiums gegen ihre große Liebe, die Posaune. In Rotterdam schloss sie ihr Studium am World Music Department der Codarts ab.

Sigrún spielte 18 Monate lang bei Björk’s Volta-Welt-Tournée und teilte die Bühne mit bekannten Künstlern und Bands, wie Gerardo Rosales, Izaline Calister, Zulemax, Messing Brothers, Lilian Viera und vielen mehr.

2012 bereicherte sie schon einmal die Akkordeonale.

"Com Choro de Maas"

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Akkordeonale 2015: Elke Rogge (Foto: Jesús Caso)
Elke Rogge (Deutschland, Drehleier)

Elke Rogge spielte zunächst alte Musik und baute ihre erste Drehleier selbst. Sie belegte mehrere Masterclasses bei Valentin Clastrier in Frankreich und spielte in verschiedensten Ensembles (z.B. „Die Spielleut“).

Mit ihrer Band „Hölderlin Express“ gewann sie den deutschen Folkförderpreis in Rudolstadt und war weltweit unterwegs mit den Weltmusikpäpsten „Dissidenten“.

Elke ist eine vielgefragte Musikerin für Tanz, Theater, Weltmusik, Rock und Avant-Garde. Sie webt sphärische Klangteppiche, spielt knackige erdige Soli und begeistert durch ihren straighten Groove, was bereits auf der ersten Akkordeonale 2009 zu hören war.

Über die deutschen Grenzen hinaus wird sie als besonderes Talent auf ihrem Instrument gehandelt.

"Touch the Void"

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Hintergrundbild