Cathrin Pfeifer Andrew Waite Zabou Guérin Alf Hågedal Servais Haanen Christoph Pfändler Kaya Meller

Akkordeonale 2022: Programm

Cathrin Pfeifer (Deutschland) — Verzauberin auf dem Akkordeon

Akkordeonale 2022: Cathrin Pfeifer (Photo: Goetz Rakow)

Die Kosmopolitin Cathrin Pfeifer integriert Spuren aus den verschiedensten Regionen der Welt in ihr ganz eigenes musikalisches Konzept, das weder komplexe Rhythmen noch jazzige Arrangements und Improvisationen auslässt.

Geographische und stilistische Quellen verselbständigen sich in ihren Kompositionen derart, dass man deren eigentliche Herkunft mitunter nicht mehr verorten kann. Ihr Publikum fasziniert sie mit ihrer ganz eigenen ungewöhnlichen Art, Klänge aus dem Akkordeon zu holen, ob solistisch, mit ihrem Trio Trezoulè, oder in diversen Musikprojekten. 2011 hat sie uns bei der Akkordeonale bezaubert.

Andrew Waite(Schottland) — High-Speed-Folk

Akkordeonale 2020: Andrew Waite (Photo: Sandy Butler)

Der junge Schotte Andrew Waite wurde schon als kleines Kind durch seinen Großvater mit der Liebe zum Akkordeon infiziert. Das ging so weit, dass er morgens vor der Schule bereits zwei Stunden Akkordeon geübt hat. Von sich aus! Mit 13 Jahren trat er in der Royal Albert Hall bei den ersten BBC Folk Proms auf.

Andrews Musik hat traditionelle schottische, irische und englische Wurzeln, die sich mit Einflüssen aus diversen anderen Genres mischen, wie Jazz, Gypsy Jazz, Bluegrass, Funk und Klassik.

Er ist mit verschiedenen Bands unterwegs, u.a. Dallahan und spielte z.B. mit Sting,und dem Royal Scottish National Orchestra.

Zabou Guérin (Frankreich) — Bunt – Lebendig – Virtuos

Akkordeonale 2022: Zabou Guérin (Photo: Paul Motteau)

Die Französin Zabou Guérin wurde bereits im Mutterleib vom Klang des Akkordeons mitgerissen und wurde sozusagen als Akkordeonistin geboren.

Ob als Solistin oder in Bands, ob Klassik, Tango, Liedbegleitung, traditionelle Musik aus verschiedenen Ländern, Swingwalzer ... Zabou spielt, was sie mag. Sie arrangiert, sie transformiert, sie kreiert und wenn sie ein bisschen Freizeit hat, unterrichtet sie.

Dass sie mit zentralfranzösischer Tanzmusik aufgewachsen ist, erlebt man besonders (und man am besten tanzend) bei ihrem Duo Michaud/ Guérin.

Außerdem ist Zabou mit ihrer Fado-Pop-Band Madragoa, einer musikalischen Jongliershow und einer Clown-Show unterwegs.

Alf Hågedal (Schweden) — Vintage Sound Kapriolen

Akkordeonale 2022: Alf Hågedal (Photo: Jan Jonsson)

Der schwedische Musiker Alf Hågedal zeigte bereits früh Talent und Interesse am Komponieren und studierte folgerichtig Komposition (zeitgenössische Klassik).

Mit 22 Jahren entdeckte er sein verschärftes Interesse am Akkordeon, erlernte es autodidaktisch, um mit 25 ernsthafte Versuche zu unternehmen, sich als Akkordeonist zu vermarkten. Zwei Jahre später wurde er zum schwedischen “Akkordeonisten des Jahres” gewählt.

Alf spielt berauschende Kompositionen aus dem beginnenden 20.Jhdt., sowie eigene Stücke mit Retro-Touch – mal populär, mal klassisch-operettenmäßig.

Dabei erinnert der Klang seines Akkordeons schon mal an ein ganzes Orchestrion. Ein Künstler, der sein Publikum mit hochfliegenden Melodien, Instrumentalvirtuosität und reichlich Übermut begeistert.

Servais Haanen (D/NL) — Der Meister feiner Klänge

Akkordeonale 2022: Servais Haanen (Photo: Rolf Weingarten)

Als musikalischer Querdenker ist Servais Haanen Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben Kultstatus.

Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und andere ausgefallene Klänge zu integrieren. Dank seiner vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWeltenFestival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktionen und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel.

Neben der Akkordeonale und seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen.

Begleitmusiker/innen

Christoph Pfändler (Schweiz), Hackbrett
Akkordeonale 2022: Christoph Pfändler (Photo: Tabea Hüberli)

Ein alter Bekannter der Akkordeonale ist der junge Schweizer Hackbrettspieler Christoph Pfändler, der das Festival bereits zum dritten Mal bereichert.

Chris lotet mit seinem Hackbrett unkonventionelle Pfade aus, wie Heavy Metal, Rock, Rock’n’Roll, und natürlich die (neue) Schweizer Volksmusik, womit er — mal rau, mal zart — immer aber äußerst melodiös daherkommt!

Neben seinen Bands Stalldrang und Metal Kapelle spielt Chris in den verschiedensten temporären Projekten, übernimmt Studiojobs, ist Hackbrettlehrer und schreibt Auftragskompositionen und Arrangements.

Kaya Meller (Polen), Flügelhorn
Akkordeonale 2022: Kaya Meller (Photo: Penelope Santana)

Kaya Meller studiert am Berklee College of Music in Boston. Sie ist Jazztrompeterin und Flügelhornistin, Komponistin und Arrangeurin. Kaya tritt mit zahlreichen Projekten auf, wie Big Band, Symphonieorchester und kleinen Jazzensembles und hat bereits mit etlichen Jazz-Legenden zusammengearbeitet. Außerdem leitet sie ihr eigenes Kaya Meller Quartett, basierend auf ihrer Originalmusik