Anatol Eremciuc Inga Piwowarska Ginny Mac Jan Budweis Servais Haanen Kaya Meller Johanna Stein

Akkordeonale 2019

Servais Haanen

Welcher Wind bläst kräftiger als El Niño?

Der Wind aus 5 Akkordeon-Bälgen – und zwar auf der Akkordeonale!

Von Moldawien nach Polen über Deutschland bis nach Texas und zurück in die Niederlande strömt der Luftzug, der verwirbelt, brilliert, belebt und begeistert, beschwingt und betört.

Zum 11. Mal entfesselt Servais Haanen, Drahtzieher und Kreateur des Festivals, den akkordeonalen Wind, der sich über Landes- und Kontinentalgrenzen hinwegsetzt, sich an kultureller Vielfalt bereichert und dem Publikum mit prallem musikalischem Reichtum um die Ohren weht!

Zu hören gibt es Akkordeon vom Feinsten mit komplexen bessarabischen Klängen, klassischer Romantik, Western Swing, Bal-Folk, Jazz und zeitgenössischer Musik, bereichert durch die besondere Färbung von Flügelhorn und Cello.

Und – keine Akkordeonale ohne Servais Haanens kabarettreifer Moderation! Herzstück des Konzerts ist die Begegnung und Interaktion zwischen den Künstlern im pulsierenden Wechsel von Soli und Ensemblestücken.

So verschieden die kulturellen Hintergründe und Persönlichkeiten, so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musikerinnen und Musiker: die eine ist hoch studiert mit klassischer Ausbildung, der andere hat sein Instrument von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich erlernt.

Mit der gemeinsamen Sprache Musik schaffen sie eine Verständigung, die sich nicht um Grenzen und Trennendes schert, dafür einen lebendigen Austausch kreiert. Mit Improvisationstalent, Spontaneität und Spaß am gemeinsamen Konzert verbinden sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten zu etwas Neuem, bis jetzt noch nicht Gehörten.

Ein Fest der Klänge! Virtuos und temperamentvoll! Adrenalin und Seelenbalsam!

Ein Ereignis der besonderen Art!

Sehen — Hören — Genießen

Mitwirkende:

Anatol Eremciuc (Moldawien)
Bessarabischer Wirbelwind
Inga Piwowarska (Polen)
Romantik und Brillanz
Ginny Mac (USA)
Western Swing aus der Prairie
Jan Budweis (Deutschland)
Angesagter Bal-Folk
Servais Haanen (Niederlande)
Der Meister feiner Klänge

Begleitmusikerinnen:

Kaya Meller (Polen)
Flügelhorn
Johanna Stein (Deutschland)
Cello

Über das Akkordeon

Mehr oder weniger liebevoll tituliert als Quetschkommode, Schifferklavier, Schweineorgel, Blasebalg der Hölle oder asthmatischer Wurm, besitzt das Akkordeon mindestens eben so viel Charme, wie Namen.

Und obwohl viele das Instrument lieben, es selbst spielen oder eins auf dem Dachboden stehen haben, wissen die wenigsten Leute von der wilden Kariere und dem weltweiten Einfluss dieser eigenwilligen Wunderkiste.

Wie kaum ein zweites Instrument hat sich das vergleichsweise junge Akkordeon (erfunden 1829) über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg in einer atemberaubenden Geschwindigkeit verbreitet.

Durch massenweisen Export in die Kolonien und eingeschleppt im Handgepäck von Emigranten schuf es sich einen nicht mehr wegzudenkenden Platz in der Musik der ganzen Welt.

Man kann eigentlich nicht von dem Akkordeon sprechen, da das Instrument immer wieder umgebaut, verändert, verfeinert und an die lokalen Bedürfnisse angepasst wurde – daraus entstanden verschiedene Instrumententypen, die sich durch unterschiedliche Systeme, Größen, Form, Tonumfang und Spieltechnik unterscheiden.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

Akkordeon Magazin Music Contact Bernhard Zimmermann Hohner