Akkordeonale 2027
Die Tradition geht weiter!
Seit 18 Jahren steht die Akkordeonale für musikalische Begegnungen, kulturelle Vielfalt und die unerschöpflichen Möglichkeiten eines Instruments, das wie kaum ein anderes Emotion, Rhythmus und Melodie miteinander verbindet.
Unter der neuen Leitung von Alex de Almeida verspricht die Akkordeonale 2027 viele neue Farben, Rhythmen und musikalische Impulse – und bewahrt zugleich die Tradition sowie das erfolgreiche Festivalformat der vergangenen Jahre.
Mit Künstlerinnen und Künstlern aus Brasilien, Italien, der Ukraine, der Slowakei und Deutschland entsteht ein außergewöhnlicher Klangkosmos zwischen Tradition und Moderne, virtuoser Ausdruckskraft und improvisatorischer Freiheit.
Die Akkordeonale 2027 vereint brasilianischen Forró und lateinamerikanische Lebensfreude, poetische Klanglandschaften aus Berlin, klassische Eleganz, osteuropäische Melancholie sowie moderne urbane Sounds zu einem faszinierenden Gesamterlebnis.
Zwischen filigranen Solomomenten, explosiven Ensemblepassagen und spontanen musikalischen Dialogen entfaltet sich ein Programm voller Energie, Tiefe und Persönlichkeit.
Mit dabei sind der neue künstlerische Leiter und brasilianische Akkordeonist Alex de Almeida mit seiner rhythmischen Leidenschaft jenseits aller Stilgrenzen, der italienische Klangpoet Pier Paolo Bertoli, die ukrainische Ausnahmeakkordeonistin Anna Bodnar mit ihrer klassischen Ausdruckskraft, die slowakische Sängerin und Akkordeonistin Júlia Masnicová mit ihrer berührenden Stimme und musikalischen Einflüssen aus Tango, Balkan und Chanson sowie der badische Akkordeonist Michael Ziegler (Ziggi Accordion), der das Akkordeon mit modernen Sounds und cineastischer Atmosphäre in die Gegenwart führt.
Begleitet wird das Ensemble vom brasilianischen Schlagzeuger Mateus do Carmo und dem Bassisten Filipe Moreno, deren Grooves und rhythmische Tiefe den musikalischen Puls der Akkordeonale 2027 prägen.
Wie immer lebt die Akkordeonale von der besonderen Magie des Zusammenspiels unterschiedlicher musikalischer Handschriften, Kulturen und Charaktere, die sich auf der Bühne begegnen und zu etwas Neuem, Lebendigem und Einmaligem verschmelzen. Ein Festival voller Begegnungen, Leidenschaft und Klangfarben.
Virtuos, berührend und grenzenlos.
Sehen — Hören — Genießen
Musiker und Musikerinnen:
- Alex de Almeida (Brasilien)
- Leidenschaft jenseits der Noten
- Pier Paolo Bertoli (Italien)
- Der Klangnomade
- Anna Bodnar (Ukraine/Italien)
- Elegant und imposant
- Júlia Masnicová (Slowakei)
- Eine Stimme, die durch den Balg atmet
- Michael Ziegler (Deutschland)
- Grenzenlos, zeitlos
- Mateus do Carmo (Brasilien)
- Drums
- Filipe Moreno (Brasilien)
- Bass
Über das Akkordeon
Mehr oder weniger liebevoll tituliert als Quetschkommode, Schifferklavier, Schweineorgel, Blasebalg der Hölle oder asthmatischer Wurm, besitzt das Akkordeon mindestens eben so viel Charme, wie Namen.
Und obwohl viele das Instrument lieben, es selbst spielen oder eins auf dem Dachboden stehen haben, wissen die wenigsten Leute von der wilden Kariere und dem weltweiten Einfluss dieser eigenwilligen Wunderkiste.
Wie kaum ein zweites Instrument hat sich das vergleichsweise junge Akkordeon (erfunden 1829) über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg in einer atemberaubenden Geschwindigkeit verbreitet.
Durch massenweisen Export in die Kolonien und eingeschleppt im Handgepäck von Emigranten schuf es sich einen nicht mehr wegzudenkenden Platz in der Musik der ganzen Welt.
Man kann eigentlich nicht von dem Akkordeon sprechen, da das Instrument immer wieder umgebaut, verändert, verfeinert und an die lokalen Bedürfnisse angepasst wurde – daraus entstanden verschiedene Instrumententypen, die sich durch unterschiedliche Systeme, Größen, Form, Tonumfang und Spieltechnik unterscheiden.






