Tuulikk Bartosik Andrew Waite Jelena Davidovic Alf Hågedal Servais Haanen Christoph Pfändler Charlotte Ortmann

Akkordeonale 2020

Servais Haanen

Was ist die Akkordeonale?

Die schönste Liebeserklärung an ein Instrument!

Mit ihren mittlerweile 12 Jahren ist die Akkordeonale ein nicht mehr wegzudenkendes Ereignis in der Akkordeon-Szene.

Jede Tournee wirft neue Schlaglichter auf die immer populärer werdende vielseitige Überraschungs-Box mit den unbegrenzten Möglichkeiten.

Akkordeon vom Feinsten!

Sprühendes Temperament, Eleganz und Esprit verlocken das Publikum zu einem außergewöhnlichen Hörgenuss quer durch sämtliche Kulturen und Stilarten.

Für das Programm 2020 hat Servais Haanen, Spiritus Rector des Festivals, wieder eine bunte Melange zusammengestellt:

Fröhliche Wehmut aus Estland, schottischer High-Speed-Folk und serbischer Tastenzauber, schwedische Vintage Sound Kapriolen und niederländische Klangästhetik, umrahmt von einem dynamischen Schweizer Hackbrett, Saxophon, Querflöte und einer kabarettreifen Moderation.

Der pulsierende Wechsel von Soli und Ensemblestücken und die Begegnung und Interaktion zwischen den Künstlern ist das Herzstück jeder Akkordeonale.

Denn so unterschiedlich die Persönlichkeiten, kulturellen Hintergründen und Spielweisen auch sind, mit der gemeinsamen Sprache Musik schaffen die Musiker eine lebendige Verständigung, die sich nicht um Grenzen und Trennendes schert.

Improvisationstalent, Spontaneität und Spaß am gemeinsamen Konzert lassen aus den mannigfaltigen Klangoptionen und dem prallen musikalischen Reichtum jedes Einzelnen etwas Neues, bis jetzt noch nicht Gehörtes entstehen.

Ein Fest der Klänge! Virtuos und temperamentvoll! Adrenalin und Seelenbalsam!

Ein Ereignis der besonderen Art!

Sehen — Hören — Genießen

Mitwirkende:

Tuulikki Bartosik (Estland)
Fröhliche Wehmut aus Estland
Andrew Waite (Schottland)
High-Speed-Folk
Jelena Davidović (Serbien)
Serbischer Tastenzauber
Alf Hågedal  (Schweden)
Vintage Sound Kapriolen
Servais Haanen (Niederlande)
Der Meister feiner Klänge

Begleitmusikerinnen:

Christoph Pfändler (Schweiz)
Hackbrett
Charlotte Ortmann (Deutschland)
Saxophon/ Querflöte

Über das Akkordeon

Mehr oder weniger liebevoll tituliert als Quetschkommode, Schifferklavier, Schweineorgel, Blasebalg der Hölle oder asthmatischer Wurm, besitzt das Akkordeon mindestens eben so viel Charme, wie Namen.

Und obwohl viele das Instrument lieben, es selbst spielen oder eins auf dem Dachboden stehen haben, wissen die wenigsten Leute von der wilden Kariere und dem weltweiten Einfluss dieser eigenwilligen Wunderkiste.

Wie kaum ein zweites Instrument hat sich das vergleichsweise junge Akkordeon (erfunden 1829) über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg in einer atemberaubenden Geschwindigkeit verbreitet.

Durch massenweisen Export in die Kolonien und eingeschleppt im Handgepäck von Emigranten schuf es sich einen nicht mehr wegzudenkenden Platz in der Musik der ganzen Welt.

Man kann eigentlich nicht von dem Akkordeon sprechen, da das Instrument immer wieder umgebaut, verändert, verfeinert und an die lokalen Bedürfnisse angepasst wurde – daraus entstanden verschiedene Instrumententypen, die sich durch unterschiedliche Systeme, Größen, Form, Tonumfang und Spieltechnik unterscheiden.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

Akkordeon Magazin Music Contact Bernhard Zimmermann Hohner