Youssra El Hawary João Pedro Teixeira Omar Massa Veronica Perego Servais Haanen Rafael Fraga Dimos Vougioukas

Akkordeonale 2018

Servais Haanen

Welches Instrument setzt mehr Glückshormone frei als Schokolade?

Das Akkordeon!

Dieser Multikulti -Tausendsassa setzt sich über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg, bereichert sich an kultureller Vielfalt und hat sich in sämtlichen musikalischen Stilrichtungen gemütlich eingerichtet- ob als Solist oder tragbares Orchester.

Bei so viel Reichtum und Lebendigkeit ist es auch noch das Instrument, über das es die meisten Vorurteile gibt – viel Feind, viel Ehr’!

Grund genug auf der Akkordeonale diese eigenwillige kleine Wunderkiste zu feiern!

Zum zehnten Mal lädt der Drahtzieher des Festivals, Servais Haanen, zu einer reichhaltigen Portion Kultur à la Welt:

Meisterhafter Rembetiko und Balkan-Jazz treffen auf leidenschaftlichen brasilianischen Forró, ägyptischer Indie-Folk mit Tiefgang begegnet Bandoneon-Magie aus Buenos Aires, angerichtet an niederländischer Klangästhetik und garniert mit jazzigem Kontrabass aus Italien, Gitarre sowie kristallklarer portugiesischer Fado-Gitarre.

Als Sahnehäubchen eine kabarettreife Moderation.

Herzstück der Akkordeonale ist die Begegnung und Interaktion zwischen den Musizierenden im pulsierenden Wechsel von Soli und Ensemblestücken.

So verschieden die kulturellen Hintergründe und Persönlichkeiten, so unterschiedlich sind auch die Herangehensweisen und Stile der Musikerinnen und Musiker: die eine ist hoch studiert mit klassischer Ausbildung, der andere hat sein Instrument von frühester Kindheit an ganz selbstverständlich erlernt. Mit der gemeinsamen Sprache Musik schaffen sie eine Verständigung, die sich nicht um Grenzen und Trennendes schert, dafür einen lebendigen Austausch kreiert. Mit Improvisationstalent, Spontaneität und Spaß am gemeinsamen Konzert verbinden sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten zu etwas Neuem, bis jetzt noch nicht Gehörten.

Ein Fest der Klänge! Virtuos und temperamentvoll! Adrenalin und Seelenbalsam!

Ein Ereignis der besonderen Art!

Sehen — Hören — Genießen

10 Jahre Akkordeonale!

An dieser Stelle möchten wir uns bei euch allen bedanken, die ihr dieses Festival zum Blühen gebracht habt:

  • unseren wunderbaren Musikern und Musikerinnen
  • all unseren Veranstaltern, die an dieses Projekt glauben
  • unserem großartigen Publikum – ohne euch gäbe es uns nicht
  • unseren Tontechnikern, die den Klang ins rechte Licht setzen und uns im Band-Bus quer durch die Republik kutschieren
  • unseren Sponsoren – alles hilft
  • und Music Contact, unserer Konzertagentur

Mitwirkende:

Dimos Vougioukas (Griechenland)
Akkordeon vom Olymp
João Pedro Teixeira (Brasilien)
Feuriger Forró do Brasil
Youssra El Hawary (Ägypten)
Die Rose von Kairo
Omar Massa (Argentinien)
Magie auf Bandoneon
Servais Haanen (Niederlande)
Der Meister feiner Klänge

Begleitmusikerinnen:

Veronica Perego (Spanien)
Kontrabass
Rafael Fraga (Portugal)
Gitarre und Fado-Gitarre

Über das Akkordeon

Mehr oder we­ni­ger lie­be­voll ti­tu­liert als Quetsch­kom­mo­de, Schif­fer­kla­vier, Schwei­ne­or­gel, Bla­se­balg der Höl­le  o­der asth­ma­ti­scher Wurm, be­sitzt das Ak­kor­de­on min­des­tens e­ben­so­viel Charme wie Na­men. Und ob­wohl vie­le das Instrument lieben, es selbst spielen oder eins auf dem Dachboden ste­hen ha­ben, wis­sen die we­nigs­ten Leu­te von der wil­den Kar­ri­e­re und dem welt­wei­ten Ein­fluss die­ser ei­gen­wil­li­gen Wun­der­kis­te.

Wie kaum ein zwei­tes Ins­tru­ment hat sich das ver­gleichs­wei­se jun­ge Ak­kor­de­on (er­fun­den 1829) in ei­ner a­tem­be­rau­ben­den Ge­schwin­dig­keit ü­ber Lan­des- und Kon­ti­nen­tal­gren­zen hin­weg ver­brei­tet. Mas­sen­wei­se ex­portiert in die Ko­lo­ni­en o­der im Hand­ge­päck ein­ge­schleppt von E­mi­gran­ten schuf es sich ei­nen nicht mehr weg­zu­den­ken­den Platz in der Mu­sik der gan­zen Welt.

Ei­gent­lich kann man nicht von dem Ak­kor­de­on spre­chen, da das Ins­tr­ument im­mer wie­der um­ge­baut, ver­än­dert, ver­fei­nert und an die lo­ka­len Be­dürf­nis­se an­ge­passt wur­de – da­raus ent­stan­den ver­schie­de­ne Ins­tru­men­ten­ty­pen, die sich durch un­ter­schied­li­che Sys­te­me, Grös­sen, Form, Ton­um­fang und Spiel­tech­nik un­ter­schei­den.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

Akkordeon Magazin Music Contact Bernhard Zimmermann Hohner